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Wichtiges aus Kultur und Wirtschaft

Die Bremer Stadtmusikanten, Schietwetter, Auswandererhaus, Klimahaus und ein kurzes „Moin“ zur Begrüßung, das ist das Bundesland Bremen und Sie dürfen sich auf viele Besonderheiten freuen, die typisch für das Wesergebiet sind:

In Bremen wohnen ca. 550.000 Bürger und damit steht Bremen in Deutschland auf Platz 11. Die Weserstadt ist ein Stadtstaat, d. h. Bremen ist Stadt und wird zum Bundesland mit dem 53 km entfernten Bremerhaven - dem sog. 2-Städte-Staat. 

Die Stadt ist Teil der Metropolregion Bremen-Oldenburg in der ca. 2,7 Mio. Menschen leben. 

Die Überseehäfen in Bremerhaven sind das Drehkreuz für den Im- und Export diverser Waren. In den riesigen Häfen können Sie Mega-Schiffe, Millionen von Containern und schier unendlich viele Autos für den Export bestaunen. Eine Vielzahl von Schleusen und Brücken gehören in einer Hafenstadt ebenso dazu wie die Sportboothäfen. Mit den Museumsschiffen wird die norddeutsche Schifffahrtsgeschichte bis heute lebendig gehalten.

Wer Neubürger werden möchte und plant, eine Immobilie zu kaufen, darf sich auf ein buntes und abwechslungsreiches Leben mit viel Wasser freuen. 


Quizfrage

Was haben Greta Thunberg und Haus- bzw. Wohnungsvermieter gemeinsam?

Antwort: Das Interesse am Klimaschutz.

Seit „Fridays for Future“ zahlreiche Demonstrationen und Informationsveranstaltungen organisiert hat, ist der Klimaschutz ein Thema, das aus unterschiedlichen Blickwinkeln lebhaft diskutiert wird.

Die Klimakrise stellt für die Menschheit eine existentielle Bedrohung dar. „Noch haben wir die Chance und damit die Verantwortung, eine Klimakatastrophe abzuwenden. Für den notwendigen Wandel müssen sektorübergreifend grundlegende Veränderungen stattfinden. Vor allem in den Sektoren Energieerzeugung, Wohnen und Bauen, Industrie, Transport und Verkehr sowie Landwirtschaft sind enorme Anstrengungen nötig.“ (Quelle: https://fridaysforfuture.de/forderungen/)

Das bedeutet, dass bei bereits vorhandenen Immobilien eine Vielzahl von Modernisierungsmaßnahmen erforderlich ist – angefangen bei Heizungs- und Sanitärsystemen bis hin zu Türen und Fenstern, um eine hohe Effektivität bei der Wärmedämmung zu erzielen.

Betroffen sind natürlich auch die zukünftigen „Häuslebauer“, die sich mit der Thematik beschäftigen müssen und sich fragen, mit welcher Technik der CO2-Ausstoß so niedrig wie möglich gehalten werden kann.

Interessant ist das Thema ebenfalls für Vermieter, denn Modernisierung von Immobilien ist gleichzeitig Klimaschutz. Hinzu kommt, dass die Mieter weniger Energie verbrauchen und somit durch geringere Nebenkosten viel Geld sparen können. Unter diesem Aspekt ist das aktuelle Modernisierungsrecht, das am 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist, sowohl für Mieter als auch für Vermieter eine interessante Lektüre. Nähere Informationen findet man beispielsweise beim Berliner Mieterverein unter dem Suchbegriff „Info 13: Modernisierung“.

Modernisierung und Klimaschutz gehen Hand in Hand.
 


„Seniorengerecht“ als Stigma

Seniorinnen und Senioren wird es heutzutage nicht gerade einfach gemacht, wenn sie ein Haus oder eine Wohnung suchen, und Begriffe wie „betreutes“ oder „seniorengerechtes Wohnen“ verbreiten zudem einen Hauch von Geriatrie. Sich in einer komfortablen Umgebung wohlzufühlen, sollte das erklärte Ziel sein, wenn es um die Gestaltung des Wohnraumes geht.

Bereits heute ist zwar jeder 5. Deutsche älter als 65 Jahre, aber die wenigsten Rentner und Pensionäre fühlen sich deshalb alt. Die heutige Seniorengeneration lebt deutlich gesünder als ihre Vorfahren und hält sich zunehmend fit, sodass die Lebenserwartung kontinuierlich ansteigt. Durch den demografischen Wandel ergibt sich zwangsläufig die Notwendigkeit, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, der den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner entspricht. Dazu gehören Rampen vor dem Haus ebenso zur Grundausstattung wie Türen mit einer rollstuhlgerechten Breite und ebenerdige Duschen in einem geräumigen Badezimmer mit rutschfesten Fliesen. Eine derartige Ausstattung ist aber nicht nur für Senioren ideal, sondern durchaus auch für Familien mit (kleinen) Kindern.

Wenn immer mehr Menschen die Vorzüge einer barrierefreien Wohnung erkennen und deshalb zukünftig dieser Gedanke beim Erstellen neuer Wohnräume zunehmend Berücksichtigung finden wird, dann können bereits junge Menschen die Bequemlichkeiten dieser Bauform nutzen und sind damit zugleich auf das Wohnen im Alter gut vorbereitet.

Den Begriff „seniorengerecht“ wird man dann im Duden irgendwann vergeblich suchen.